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Molluskenerfassung an der Oder

Molluskenerfassung an der Oder - Flusstypische Mollusken

Muscheln sind auf kiesige, sandige oder feinsandige Substrate angewiesen. An der Oder sind solche Substrate in der Flusssohle durchgehend vorhanden. Allerdings ist sandiges Sohlsubstrat nicht überall erreichbar. Außerhalb der Niedrigwasserzeiten zwischen Juni und September sind Probenentnahmen nur an bestimmten Stellen möglich, an denen das sandige Sohlsubstrat auch bei hohen Wasserständen vom Ufer aus sichtbar und damit erreichbar ist.


Eine Arbeitsgruppe von 5 SchülerInnen der Klassenstufe 11-13 des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums Frankfurt (Oder) führte zusammen mit einem Lehrer im Januar 2008 mehrere Exkursionen durch, um geeignete Probeflächen auszuwählen. Dadurch konnte das Raster von geeigneten Probestellen verdichtet werden. Zusätzlich wurde an der Neiße (Ratzdorf und Guben) und an der Spree (Lübben) erfolgreich nach Probestellen gesucht. Die Auswahl erfolgte nach verschiedenen Kriterien: Da die Probepunkte viele Kilometer voneinander entfernt liegen, müssen diese gut und zeiteffektiv mit dem KfZ erreichbar sein. Eine Vorauswahl wurde mit einem Navigationsgerät und über die Software Google-Earth getroffen. Auf den Exkursionen wurde geprüft, ob die Probeflächen selbst bei hohen Pegelgängen flach auslaufende Ufer besitzen, die gut mit Gummistiefeln oder kniehohen Watstiefeln zugänglich sind. Zudem musste offener, mineralischer Feingrund (Sand und Kies) sichtbar sein.


Zusammen mit Ehrenamtlichen des LPV Mittlere Oder e.V. testete die Arbeitsgruppe die erworbenen Spezialkescher am Ufer der Oder im Stadtgebiet Frankfurt (Oder).


Ausgehend von der in diesem Projekt getroffenen Auswahl der zu beprobenden Flächen, führten die Mitglieder der Arbeitsgruppe im Juni bis September diesen Jahres an den gefundenen Probestellen nun gezielt faunistische Erfassungen zu gefährdeten Arten (z.B. diverse Unionidae und Sphaeriidae) und Neozoen (Corbiculia spec.) durch. Die Ergebnisse sollen bei Jugend forscht sowie in einschlägigen Fachjournals (z.B. Lauterbornia) veröffentlicht werden.

Das Projekt wurde gefördert von:

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