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Kammmolchprojekt

Erfassung und Verarbeitung digitaler Daten für NATURA 2000-Gebiete im Raum Frankfurt (Oder) - Messtischblattquadrantenkartierung des Kammmolches im Stadtgebiet von Frankfurt (Oder)


An diesem Projekt nahmen neben dem LPV Schüler des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums Frankfurt (Oder) und Ehrenamtliche des BUND Kreisverbandes Frankfurt (Oder) teil.


Ziel des Projektes war die Einarbeitung einer Schülergruppe in moderne Verfahren interdisziplinären Arbeitens im Bereich des Schutzes von europaweit bedeutenden Arten. Am Beispiel einer regional relativ wenig erforschten Amphibienart, des Kammmolches wurden exemplarisch die Möglichkeiten der Verzahnung konventioneller feldbiologischer Arbeit mit den Möglichkeiten moderner Informationsverarbeitung aufgezeigt und trainiert. Neben der herkömmlichen Erfassung biologischer Daten, hier die Sammlung von Fundortnachweisen des Kammmolches, konnten unter Einbeziehung von GPS (Global Positioning System) und GIS (Geoinformationssystem) raumbezogene Daten zu den Fundorten digital erfasst, redigiert, gespeichert, reorganisiert, modelliert, analysiert und graphisch präsentiert werden.


Konkrete Betätigungsfelder der Schülerinnen und Schüler:


Zu Beginn des Projektes veranstaltete der LPV Mittlere Oder ein gemeinsames Treffen aller Schüler und Kooperationspartner. Im Rahmen von Vorträgen wurden die Ökologie des Kammmolches sowie die Methodik zur Erfassung dieser Amphibienart erläutert. Danach wurden 4 Arbeitsgruppen gebildet. Diese trafen sich im Anschluss, um die Exkursionstage vorzubereiten. Sie erhielten Kartenmaterial, Steckbriefe der von ihnen zu untersuchenden Kleingewässer und eine Einführung in den Umgang mit einem GPS-Gerät.


An 2 Exkursionstagen wurden insgesamt 22 Kleingewässer untersucht. An jedem Gewässer wurde mit Hilfe von Keschern und Trichterfallen nach Kammmolchen gesucht. Das Gewässer sowie die vorhandenen Biotopstrukturen wurden mittels GPS aufgenommen und eine Prinzipskizze angefertigt. Es wurde ein Kammmolch gefunden.


Die gesammelten Daten wurden in eine Datenbank eingearbeitet. Die GPS-Daten wurden in ArcGIS dargestellt und Biotopkarten von jedem Kleingewässer erstellt. Die Ergebnisse wurden an das Landesumweltamt Brandenburg übermittelt und ein Projektposter sowie eine Projekt-CD angefertigt.

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